Wiederbelebung des Know-hows aus kommunalistischer Perspektive
In einer vergessenen, staubbedeckten und geschichtsträchtigen Werkstatt steht ein alter Werkzeugkasten. Darin befinden sich von der Zeit patinierte Werkzeuge, die von Generationen von Handwerkern, Bauern und Bauherren gefertigt wurden und noch immer scharf und einsatzbereit sind. Was wir hier vorschlagen, ist, diesen Kasten zu öffnen, seinen Inhalt zu enthüllen und dieses Know-how zu entdecken oder wiederzuentdecken, das wir für längst vergangen hielten, dessen Relevanz jedoch heute größer ist denn je.
Hier finden Sie eine Sammlung von Leitfäden, praktischen Merkblättern und Manifesten, um wieder zu lernen, Dinge selbst zu tun, uns ohne Hierarchien zu organisieren, Gemeingüter zu schaffen und zu pflegen, unsere Ressourcen und Räume selbst zu verwalten und unsere Interaktionen zwischen Menschen und Nicht-Menschen zu pflegen. All dies sind Werkzeuge, die wieder zum Einsatz kommen müssen, um eine Welt aufzubauen, die frei ist vom Kapitalismus und von autoritären Mächten wie staatlichen Institutionen, eine Welt, die auf gegenseitiger Hilfe, direkter Demokratie, Nicht-Hierarchie, libertärer Ökologie, der Ethik der Gegenseitigkeit, moralischer Ökonomie und der Regeneration von Ökosystemen basiert.
Diese Box ist kein Museum, sondern eine lebendige Werkstatt. Ihre Werkzeuge sind dazu da, genutzt, angepasst und weitergegeben zu werden. Ob Sie nun eine Volksversammlung in Ihrem Stadtteil gründen, eine autonome handwerkliche Produktion wiederbeleben, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken ausprobieren oder neue Formen des Zusammenlebens entwickeln möchten – hier finden Sie Schlüssel, Anhaltspunkte und Erfahrungen, die Sie teilen können.
Nehmen Sie sie, nutzen Sie sie und fügen Sie Ihre eigenen Werkzeuge hinzu. Denn nur wenn wir selbst Hand anlegen, können wir eine kommunale Zukunft gestalten, die in den Erkenntnissen der Vergangenheit verwurzelt ist und neue Möglichkeiten eröffnet.
An die Werkzeuge, Compañeros und Compañeras!